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Aufgezeichnet sind die vorangegangenen Sätze in der international verbreitetsten Lateinumschrift des Japanischen, der Hepburn-Transkription, benannt nach einem amerikanischen Missionar, in dessen Wörterbuch A Japanese and English Dictionary sie 1886 in dieser Form verwendet wurde ( man beachte, das z wie ein stimmhaftes ´s´, sh wie ´sch´, ch wie ´tsch´ und j wie `dsch` ausgesprochen wird). Traditionell verwenden die Japaner aber bis heute ein sinojapanische Mischschrift, die man als das komplizierteste Schriftsystem bezeichnen kann. Sie besteht aus chinesischen Wortschriftzeichen (kanji) und japanischen Silbenschriftzeichen (kana). Die chinesischen Schriftzeichen stehen eigentlich für ein einsilbiges chinesisches Wort und sind deshalb für die Niederschrift des Japanischen nicht recht brauchbar, da es eine Sprache mit mehrsilbigen Wörtern, mit Wortformen und grammatischen Partikeln ist. Daher hat man in Japan frühzeitig begonnen, chinesische Schriftzeichen unabhängig von ihrer Bedeutung auch lautwertig für die Wiedergabe japanischer Silben einzusetzen, zum Beispiel ein Zeichen /an/ "Friede" zur Wiedergabe der Silbe a, /kiu/ "lange Zeit" für die Silbe ku, /mau/ "Haar" für die Silbe mo. Aus der häufigen lautwertigen Verwendung solcher Zeichen haben sich Kursivformen entwickelt, die seit dem 9. Jahrhundert als einfache Silbenschrift (später hiragana genannt) Verbreitung fand. Daneben wurde für die japansprachige Kommentierung chinesischer Schriftwerke eine besondere Silbenschrift aus charakteristischen Teilstücken chinesischer Wortschriftzeichen konstruiert (später katakana genannt). Beide Formen sind als Silbenalphabete bis heute gebräuchlich geblieben, die Hiragana als Gebrauchssilbenschrift, die Katakana als Auszeichnungssilbenschrift.

Die japanische Silbenschrift in üblicher Abfolge. Jedes Kästchen enthält rechts die Kana, oben Katakana und unten Hiragana. Darunter der Wortlaut.
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